Unser Schmiedefest 2019

Die Tage vor dem 1. Mai ließen nicht unbedingt auf einen sonnigen Feiertag hoffen aber der Wettergott war uns positiv gesinnt. Bei 16 Grad und wechselnder Bewölkung fanden doch rund 1300 Besucher den Weg zu unserem 24. Schmiedefest. Es gab in der Schmiede selber Voführungen und auf dem Freigelände konnte jeder der es sich zumutete an einem der beiden Ambosse unter fachkundiger Anleitung sein Schmiedetalent ausprobieren. Unsere neue Ausstellung „Geschichte eines Einwanderers“ wurde auch nach einem Jahr interessiert betrachtet und als toller Beitrag zur Heimatkunde gewertet. Unseren Lufthammer haben wir draußen zur Besichtigung frei gegeben. Die Reepschläger mit der Reeperbahn zum Anfertigen von Springseilen waren wieder heiß bei den Kindern begehrt. Den Schwaneweder Spinnfrauen konnte man bei ihrer Arbeit zusehen und das Angebot zum Basteln für Kinder wurde gerne in Anspruch genommen. Ca. 800 Bratwürste, gegrillt von der Dorfgemeinschaft Beckedorf, jede Menge Schmalzbrote von den Vereinsfrauen gefertigt und 100 Liter Bier, gezapft von unserem freundlichen Dreamteam mit eigener Fangruppe, fanden ihre Abnehmer. Auch im Garten der Gaststätte Zur Waldschmiede waren häufig alle Plätze besetzt und das Angebot welches Kuchen, Gegrilltes und alle erdenklichen Kaltgetränke umfasste, wurde gerne angenommen. Am Tag zuvor beim Maibaumsetzen fanden sich doch etliche Besucher zu unserem kleinen Event ein und genossen bei einem frisch Gezapften und leckerer Bratwurst den Abend.

Allen die an dem Gelingen dieses Festes ehrenamtlich Anteil hatten, sei gedankt. Das Engagement ist nicht selbstverständlich und nächstes Jahr klappt es sicherlich wieder mit dem Wetter. Keine schlechte Bilanz. Nach dem Schmiedefest ist vor dem Schmiedefest.

Unser Schmiedefest 2016

Das Schmiedefest 2016 war etwas Besonderes und deshalb auch hier erhalten geblieben. Ca. 1500 Besucher erfreuten sich an den Darbietungen für Auge, Kopf, Mund und Magen. Auch der Wettergott war uns gnädig, obwohl es am Anfang nicht so aussah.

Der Versuch, Erz in einem selbst gebauten sog. Rennofen zu verhütten, war gelungen, wie man am u. a. Foto der Eisenluppe erkennen kann.

Auch die ersten Schmiedenägel wurden in den Nagelbaum geschlagen. Diese Bäume standen ab dem 18. Jahrhundert in vielen Orten. Hier hinterließen die Schmiedewandergesellen ihren selbst kreierten Schmiedenagel. Nachfolgende Gesellen konnten somit erkennen, welcher Kollege bereits an diesem Ort war.

So konnte am 1. Mai 2016 alte Schmiedetradition wieder neu aufleben.

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