Unser Schmiedefest 2021

Zum 2. mal fiel am 1. Mai unser Schmiedefest auf Grund der Pandemie aus. Und das in dem Jahr, wo unser Verein 25 Jahre besteht und es das 25. Schmiedefest gewesen wäre und wir auch noch unseren neuen Anbau und die Inbetriebnahme unseres Lufthammers zu feiern hätten. Nun denn, auch der 3. Oktober ist ja ein Feiertag und unter Beachtung der Corona-Regeln war es möglich, ein Schmiedefest zu feiern. Gesagt, getan. Nun, das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite aber wir Norddeutschen lassen uns von so ein bisschen Gepiesel nicht die Laune verderben. Und so fanden etwa 500 Besucher zwischen 11:00 und 17:00 Uhr den Weg zu unserem Fest.

  • Essen und trinken hatte die Gaststätte „An der Waldschmiede“ angeboten. Bratwurst gab es von der Dorfgemeinschaft wie auf allen bisherigen Schmiedefesten.
  • Ein Takler hatte Einblicke in sein Handwerk gegeben
  • Ein Bogenbauer führte vor, wie Bogen gebaut werden
  • Eine Brettweberin webte wunderschöne Muster
  • Die Spinnfrauen zeigten, wie von alters her gesponnen wird
  • Ein Lederhandwerker fertigte Messerscheiden
  • Drechsler führten vor, was man aus Holz für tolle Dinge fertigen kann
  • Basteln mit Kindern gab es ebenso, wie das Schmieden mit ihnen.
  • Drinnen wurden Schmiedevorführungen mit und ohne Lufthammer angeboten und in der Ausstellung wurde gesondert auf das Messer machen und die entsprechenden Kurse hingewiesen
  • Der Besuch des Schmiedemuseums wurde nach den 3-G-Corona-Regeln organisiert.
  • Parallel zu unserem Fest wurde von der Dorfgemeinschaft wieder die Pflanzenbörse organisiert bei der auch gebastelte Vogelhäuser erstanden werden konnten.

Die Straße an der Waldschmiede war ab 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Allen die an dem Gelingen dieses Festes ehrenamtlich Anteil hatten, sei gedankt. Das Engagement ist nicht selbstverständlich und nächstes Jahr klappt es sicherlich wieder mit dem Wetter. Keine schlechte Bilanz. Nach dem Schmiedefest ist vor dem Schmiedefest.

Unser Schmiedefest 2016

Das Schmiedefest 2016 war etwas Besonderes und deshalb auch hier erhalten geblieben. Ca. 1500 Besucher erfreuten sich an den Darbietungen für Auge, Kopf, Mund und Magen. Auch der Wettergott war uns gnädig, obwohl es am Anfang nicht so aussah.

Der Versuch, Erz in einem selbst gebauten sog. Rennofen zu verhütten, war gelungen, wie man am u. a. Foto der Eisenluppe erkennen kann.

Auch die ersten Schmiedenägel wurden in den Nagelbaum geschlagen. Diese Bäume standen ab dem 18. Jahrhundert in vielen Orten. Hier hinterließen die Schmiedewandergesellen ihren selbst kreierten Schmiedenagel. Nachfolgende Gesellen konnten somit erkennen, welcher Kollege bereits an diesem Ort war.

So konnte am 1. Mai 2016 alte Schmiedetradition wieder neu aufleben.

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