Unser Schmiedefest 2018

Die Tage vor dem 1. Mai ließen schon nicht auf einen sonnigen Feiertag hoffen und so kam es auch. Bei 6 Grad+, leichtem Nieselregen und Böen bis 80 km/h konnte man es niemandem verübeln, wenn er nicht den Weg zu uns fand. So entschieden wir uns für ein Schmalspurfest. Es gab nur in der Schmiede selber Voführungen. Unsere neue Ausstellung „Geschichte eines Einwanderers“ war pünktlich zum 1. Mai fertig. Siehe auch Die Norddeutsche. Draußen stellten wir keine Esse und Ambosse auf. Lediglich unseren Lufthammer haben wir draußen zur Besichtigung frei gegeben. Den Takler mit seiner Bank zum Basteln von Schlüsselanhängern schickten wir ebenso wieder nach Hause wie den Reepschläger mit seiner Reeperbahn zum Anfertigen von Springseilen. Lediglich in unserem Zelt konnte man den Schwaneweder Spinnfrauen und dem Drechsler bei ihrer Arbeit zusehen und das Angebot zum Basteln für Kinder nahmen immerhin 10 Kinder auch in Anspruch. 10 Fischbrötchen, ca. 250 Bratwürste, einige Schmalzbrote und 50 Liter Bier fanden einen Abnehmer. Kein Wunder da ja höchstens 15% der Besucher von sonst 1500 biss 2000 uns besuchten. Am Tag zuvor beim Maibaumsetzen strahlte noch die Sonne und so fanden sich doch etliche Besucher zu unserem kleinen Event ein und genossen bei einem frisch Gezapften und leckerer Bratwurst den Abend.

Allen die an dem Gelingen dieses Festes ehrenamtlich Anteil hatten, sei gedankt. Das Engagement ist nicht selbstverständlich und nächstes Jahr klappt es sicherlich wieder mit dem Wetter. Immerhin das erste Schmiedefest von 23 welches verregnet war. Keine schlechte Bilanz. Nach dem Schmiedefest ist vor dem Schmiedefest.

Unser Schmiedefest 2016

Das Schmiedefest 2016 war wieder ein voller Erfolg. Ca. 1500 Besucher erfreuten sich an den Darbietungen für Auge, Kopf, Mund und Magen. Auch der Wettergott war uns gnädig, obwohl es am Anfang nicht so aussah.

Der Versuch, Erz in einem selbst gebauten sog. Rennofen zu verhütten, war gelungen, wie man am u. a. Foto der Eisenluppe erkennen kann.

Auch die ersten Schmiedenägel wurden in den Nagelbaum geschlagen. Diese Bäume standen ab dem 18. Jahrhundert in vielen Orten. Hier hinterließen die Schmiedewandergesellen ihren selbst kreierten Schmiedenagel. Nachfolgende Gesellen konnten somit erkennen, welcher Kollege bereits an diesem Ort war.

So konnte am 1. Mai 2016 alte Schmiedetradition wieder neu aufleben.
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 Schmiedefest

Am 01. Mai eines jeden Jahres findet von 11 bis 17 Uhr vor der Gaststätte „Zur Waldschmiede“ ein Schmiedefest statt. Dieses Schmiedefest entstand aus der Feier zur Eröffnung des Schmiedemuseums im Jahre 1996, also in 2018 zum 23. mal. Auf dem Programm steht neben der Besichtigung des Schmiedemuseums eine Reihe praktischer Vorführungen wie z.B. Arbeiten an Schmiedefeuern und anderer handwerklicher Tätigkeiten aus früherer Zeit.

Für die Kinder wird ein Unterhaltungsprogramm (selbst schmieden, Springseile fertigen usw.) angeboten. Für das leibliche Wohl stehen mehrere Stände und die Gaststätte zur Verfügung. Gefeiert wird bei Kaffee und Kuchen, Bier, Erbsensuppe, Schmalzbrot sowie Gegrilltes wie z. B. Bratwurst von der Dorfgemeinschaft Beckedorf. Der Haimatkundliche Arbeitskreis der Dorfgemeinschaft zeigt die Ergebnisse seiner Recherchen.

In 2016 hat der Verein die alte Beckedorfer Tradition, Eisenerz selber zu verhütten, erneut aufleben lassen. Dazu wurde eigens ein sogenannter Rennofen errichtet.

Am Tag vor dem 1. Mai setzen wir gegen 18:00 Uhr unseren Maibaum. Dabei kann schon ein Bierchen und Bratwurst erstanden werden.