SATZUNG FÖRDERVEREIN BECKEDORFER-SCHMIEDEMUSEUM e.V.

mit den am 16. Juni 2010 beschlossenen Änderungen

§ 1
Zweck des Vereins, Gemeinnützigkeit

Der Verein bezweckt
1. Die Erhaltung des Schmiedebrauchtums.
Die Erhaltung und Wiederherstellung alter Schmiedefertigkeiten.
Die Erhaltung von alten Schmiedehandwerksmitteln und Schmiedewerkzeugen.
2. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Einrichtung des Museums, um hierdurch das Schmiedebrauchtum, alte Schmiedefertigungsweisen, Schmiedehandwerksmittel und alte Schmiedewerkzeuge der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und für die
zukünftigen Generationen zu erhalten.
3. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist nicht bezweckt. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 2
Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Förderverein Beckedorfer-Schmiedemuseum“, nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „eingetragener Verein ( e.V.)“,
Sitz ist Beckedorf, An der Waldschmiede 1, 28790 Schwanewede.

§ 3
Mitgliedschaft

Als Mitglieder können natürliche und juristische Personen dem Verein beitreten. Die Mitgliedschaft wird durch schriftlichen Antrag an den Verein gestellt. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Personen, die die Zwecke des Vereins in besonderem Maße gefördert haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern
ernannt werden.
Die Mitgliedschaft geht verloren:
1. Durch Tod oder durch Austritt.
2. Durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung
erfolgen kann.
3. Durch Ausschluss mangels Interesse, der durch Beschluss des Vorstandes ausgesprochen werden kann, wenn ohne Grund für zwei Jahre die Beiträge nicht gezahlt worden sind.
Der Austritt ist dem Vereinsvorsitzenden schriftlich mitzuteilen; er kann nur zum Ende des Kalenderjahres mit einer Frist von drei Monaten erklärt werden.

§ 4
Beiträge – Geschäftsjahr

1. Zur Erfüllung seiner Aufgaben erhebt der Verein einen Jahresbeitrag. Dieser wird durch
die ordentliche Mitgliederversammlung jeweils für das Folgejahr festgesetzt.
2. Der Vorstand verwaltet die Mittel des Vereins nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bewirtschaftung. Dabei werden sie ausschließlich und unmittelbar für die satzungs-
gemäßen Zwecke dauernd verwendet.
3. Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr. Nach dessen Ablauf fertigt der Vorstand jeweils eine Jahresrechnung an und legt sie der ordentlichen Mitgliederversammlung vor.

§ 5
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
1. Der Vorstand, der aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden,
dem Schriftführer, dem Rechnungsführer und dem Referenten für die historische
Schmiedetechnik und Öffentlichkeitsarbeit besteht.
2. Die Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von vier Jahren den Vorstand, wobei alle zwei Jahre die Hälfte des Vorstandes wie folgt zur Wahl stehen:

1. Vorsitzende / r und Schriftführer / in

2. Vorsitzende / r und Rechnungsführer / in
Referent für die historische Schmiedetechnik und Öffentlichkeitsarbeit

Die Wiederwahl ist zulässig.

Die Mitgliederversammlung umfasst alle Mitglieder des Vereins. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich mindestens einmal einzuberufen.

§ 6
Rechte und Pflichten des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Vereinsführung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die
Verwaltung des Vereinsvermögens.
Der Vorstand beruft und leitet die Verhandlung der Mitgliederversammlung, er beruft, sofern die Lage der Geschäfte es erfordert, aus der Zahl der Mitglieder zu seiner Unterstützung
einen Beirat.
Die Einladungen erfolgen schriftlich. Der Schriftführer hat über jede Verhandlung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Schriftführer und dem Vereinsvorsitzenden zu unterzeichnen ist. Die Protokolle werden in
der nächsten Mitgliederversammlung verlesen oder zur Kenntnisnahme ausgelegt.
Der Rechnungsführer verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat der Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt Zahlungen für den Verein gegen Quittung in Empfang; Zahlungen für Vereinszwecke bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Vereinsvorsitzenden und des Rechnungsführers.

Der Vorstand ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen. Der Verein wird jedoch grundsätzlich
gerichtlich und außergerichtlich durch den 1.Vorsitzenden, stellvertretenden Vorsitzenden und dem Rechnungsführer mit der Maßgabe vertreten, dass je zwei von ihnen zeichnungsberechtigt sind. Bei ihrem Handeln haben sie sich stets von den Zielen des Vereins leiten zu lassen, insbesondere die Satzung sowie Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes zu beachten.
Die Vorstandsmitglieder haben keinen Anspruch auf Vergütung ihrer Tätigkeit.
Der Vorstand ist verpflichtet, in alle namens des Vereins abzuschließenden Verträge die Bestimmung aufzunehmen, dass die Vereinsmitglieder nur mit dem Vereinsvermögen
haften.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, und ist der Vorstand danach nicht mehr ausreichend besetzt, kann er sich durch Zuwahl selbst ergänzen. Diese ist dann aber nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung wirksam.

§ 7
Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung beschließt über:
1. den Jahresbericht,
2. den Rechenschaftsbericht des Rechnungsführers,
3. die Entlastung des Vorstandes,
4. die Neuwahl des Vorstandes,
5. Festsetzung von Mitgliederbeiträgen,
6. Änderung der Satzung,
7. Wahl von Rechnungsprüfern.
Außerordentliche Versammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 10 Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der
Gründe die Berufung verlangen.
Der Vorstand stellt die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung auf und lädt durch besondere schriftliche Einladung die Mitglieder unter Mitteilung der Tagesordnung ein.
Die Einladung hat mindestens zwei Wochen vor der Tagung zu erfolgen.
Das Stimmrecht in den Mitgliederversammlungen kann nur persönlich ausgeübt werden.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Über die Art der Abstimmung entscheidet
der Vorstand.
Bei Wahlen ist, wenn sie nicht einstimmig durch Zuruf erfolgen, schriftliche Abstimmung
durch Stimmzettel erforderlich.
Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.

§ 8
Veröffentlichungen

Die Veröffentlichungen des Vereins erfolgen in der Tagespresse.

§ 9
Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die “ Dorfgemeinschaft Beckedorf e.V.“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur heimatkundlichen Pflege, zu verwenden hat.

Über die Auflösung des Vereins beschließt die letzte Mitgliederversammlung.

Bezüglich Leihgaben ist die Entscheidung des Eigentümers einzuholen.

Beckedorf, den 16. Juni 2010