Die Ausstattung des Schmiedemuseums umfasst:

  • eine vollfunktionsfähige Schmiede,
  • einen Ausstellungsraum mit Zeichnungen und Dokumenten,
  • eine Gesellenkammer,
  • einen restaurerten Blasebalg, der voll funktionsfähig ist,

Die Ausstattung der Schmiede
Die gesamte Werkzeugausstattung entspricht dem technischen Stand im Schmiedehandwerk über den Zeitraum von 1800 – 1900.

Desweiteren sind geschmiedete Gitter und Balkongeländer zu sehen. Ferner eine Sammlung die sich mit dem Thema Hufbeschlag befasst. Das älteste Stück der Sammlung ist ein Banksperrhorn (es handelt sich dabei um einen speziellen Amboss) aus dem Jahre 1740.

Blasebalg, Gesellenkammer
Der auf dem Dachboden des Schmiedegebäudes aufgestellte Blasebalg wird bereits 1833 urkundlich erwähnt. Im Frühjahr 1997 wurde dieser Blasebalg in Eigenarbeit restauriert und wird seitdem wieder an der Esse eingesetzt. Über die Arbeiten am Blasebalg wurde eine Dokumentationsmappe erstellt.

In der Gesellenkammer, die Platz für zwei Wander-Gesellen bot, befindet sich neben der einfachen Wohneinrichtung eine Seekiste. Diese Seekiste fällt in ihren Ausmaßen und Material aus dem Rahmen des Üblichen. Es handelt sich, wie Nachforschungen ergeben haben, um eine Seekiste für Handwerker auf Walfangschiffen um die Zeit 1830. Aus diesem Grunde ist die Kiste auch ungewöhnlich groß, weil neben den persönlichen Sachen das Werkzeug des Handwerkers verstaut werden mußte. Das Fichtenholz für solche Seekisten wurde zu jener Zeit von den Walfangschiffen bei ihren Aufenthalten auf den Lofoten als Treibholz mit in den Heimathafen gebracht. Durch lange Lagerung dieser Hölzer in Salzwasser entstand eine Imprägnierung die das Holz praktisch unverwüstbar machte. In der Innenseite der Seekiste befindet sich das Datum 1833 als Eintragung an der Innenwand